Geplantes Billigauto von VW steht für ein Umdenken der Konzerne im Zuge der Finanzkrise

Die Veröffentlichung der Planung des Volkswagenkonzerns, bis 2015 ein neues Billigauto zu produzieren, signalisiert, dass sich viele Konzerne jetzt auf ein neues Szenario für die Absatzmärkte einstellen. Dieses soll nicht nur in den bisherigen Schwellenländern, sondern auch in Europa angeboten werden. Ein deutliches Zeichen, dass man in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Kaufkraftschwund in den westlichen Märkten rechnet. Wer also auch in Zukunft noch Geschäfte machen will, bei dem dürfen “Low Budget”-Modelle nicht fehlen. Aus anderen Quellen wird berichtet, dass auch Konzerne wie z.B. Nestle bereits an solchen Angeboten arbeiten.

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Malik und die Strategie für Wachstum – nach dem Finanzcrash

Man mag über den emeritierten Professor Malik und heutigen Leiter des “Malik Management Zentrums” in St. Gallen sagen was man will – Gespür für den richtigen Zeitpunkt, neue Duftmarken zu setzen, hat er schon. Hat er doch vor Jahren die Rechte an der EKS, der “Energo-kybernetischen Strategie” oder auch “Engpasskonzentrierten Strategie” erworben. Ein Strategie-Modell, das von Wolfgang Mewes in den siebziger Jahren auf der Basis von Natur-Gesetzen entwickelt und von vielen mittelständischen und kleineren Unternehmen mit Erfolg umgesetzt wurde. Nur Großunternehmen und die etablierte Wissenschaft, vor allem auch die sogenannten Business Schools, die Malik heute so scharf kritisiert, konnten oder wollten von diesem Modell nichts wissen. Nach unseren eigenen Einschätzungen scheint es tatsächlich geeignet, neues qualitatives Wachstum zu schaffen. Vorher müssen jedoch erst noch einige über lange Jahre gewachsene Paradigmen über Bord geworfen werden. Der sich abzeichnende Finanzcrash könnte hierzu die Grundlage legen – und das sieht Malik auch so voraus.

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Eurokrise und (k)ein Ende – so liesse sich der Schaden begrenzen

Professor Hankel zeigt mit seinem Vorschlag für eine Wechselkurs-Union einen Weg auf, der für die Meisten zwar harte Einschnitte bedeuten, den Schaden für alle aber auf das geringstmögliche Maß reduzieren würde. Seine Argumente sprechen für sich. Allein der politische Wille fehlt (noch). Dabei gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Ein Weg, der auch zu unserer Prognose im “big picture” passt.

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Siemens sorgt schon mal vor

Vor dem Hintergrund kostspieliger Managementfehler in der Vergangenheit und drohender Kapitalknappheit als anzunehmende Folge der eskalierenden weltweiten Schuldenkrise sorgen zumindest die Siemens-Finanzexperten schon einmal für wichtige Weichen-stellungen. Eine Banklizenz wurde schon vor Jahren beantragt. Diese wurde auch vor einiger Zeit erteilt. Um für zukünftiges Geschäft gerüstet zu sein, wurden jetzt auch gleich Options-Schuldverschreibungen in Höhe von 3 Mrd. US-Dollar begeben. Ein recht geschickter Schachzug, wie Finanzexperten meinen. Nachdem Siemens-CEO Peter Löscher schon auf die Ausschüttung einer Sonderdividende für das abgelaufene Geschäftsjahr verzichtet hat, ist dies eine weitere wichtige Maßnahme, genügend Finanzmittel (“Cash is king”) für die Zukunft vorzuhalten. Es muss nämlich damit gerechnet werden, dass die Kunden für kapitalintensive Infrastrukturprojekte (vorwiegend Kommunen, Staaten und private Infrastruktur-Betreiber) zukünftig weniger über ausreichende eigene und fremde Finanzmittel verfügen. Siemens wird deshalb gezwungen sein, selbst vorzufinanzieren, wenn man trotz Finanzkrise im Geschäft bleiben will. Hierfür werden zunehmend die Grundlagen geschaffen.

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Wirtschaft vor Einbruch in 2012?

Als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Wirtschaftleistung weltweit gilt der Baltic Dry Index (BDI). Dieser misst die Preisentwicklung von Schiffsfrachten für “trockene” Güter (wie z.B. Getreide, Industriemetalle, Baustoffe, Kohle etc.) weltweit. Er wird deshalb auch als “Schiffsfrachten-Index” bezeichnet. Der Index, der seit 1985 in London börsentäglich einmal ermittelt wird, ist am 30. Januar 2012 auf einen Stand von 702 Punkten gefallen und ist damit nur noch wenige Punkte vom tiefsten Stand seit der “Lehmannn”-Krise entfernt. Ende 2008, am Hochpunkt der letzten Finanzkrise, stand er im Tief 663 Punkte. Noch vor kurzem stand der Index bei 1878 Punkten (20.12.2011). Ein Verfall von weit über 50% innerhalb von wenigen Wochen. Der Index wird sowohl von der Menge, als auch von den Fracht- und Hafenkapazitäten beeinflusst. Da in dieser relativ kurzen Zeitspanne kaum eine dramatische Veränderung bei den Kapazitäten erfolgt sein dürfte, scheint der Rückgang in wesentlichen auf stark rückläufige Mengen zurückzuführen sein. Offenbar kündigt sich damit ein dramatischer Einbruch der Wirtschaftsleistung an.

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